Daniel Grossmann

© Thomas Dashuber
Daniel Grossmann beschäftigt sich bereits sein gesamtes Berufsleben über mit der Frage, wie jüdische Kultur ihren Platz im kollektiven gesellschaftlichen Bewusstsein einnehmen kann und wie er über die Vermittlung dieser Kultur zum interkulturellen Dialog beitragen kann. Aus dieser Fragestellung heraus gründete der Dirigent vor mittlerweile 20 Jahren das Jewish Chamber Orchestra Munich, das sich seitdem zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt hat und auch im vielfältigen Münchner Kulturleben durch seine außergewöhnlichen Projekte heraussticht.
Dabei richtet Daniel Grossmann den Fokus immer auf Projekte, die etwas mit dem heute, hier und jetzt zu tun haben. Er kombiniert gekonnt die Musik vergangener Epochen mit aktuellen Darstellungsformen und macht die Konzerte des JCOM zu eindrucksvollen Erlebnissen für die Zuhörer. Selbstverständlich beschäftigt er sich auch mit ‚vergessenen‘ jüdischen Komponisten, die er als ausdruckstarker Redner in moderierten Konzerten präsentiert.
Daniel Grossmann stammt aus einer jüdisch-ungarischen Familie und wurde 1978 in München geboren, wo er bis heute lebt. Seine Dirigentenausbildung begann er bei Hans-Rudolf Zöbeley, studierte dann in New York an der Metropolitan Opera bei Scott Bergeson und an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Ervin Lukács. Seine Diskographie umfasst Aufnahmen jüdischer Komponisten wie Felix Mendelssohn und Fanny Hensel, Alexander Zemlinsky, Viktor Ullmann, Paul Ben-Haim und Marc Neikrug, sowie Werke von Iannis Xenakis, John Cage und Beethoven.
Als Anerkennung für seine unermüdliche Arbeit der Kulturvermittlung wurde er vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit dem ‚Pro meritis scientiae et litterarum‘-Preis ausgezeichnet.
Dabei richtet Daniel Grossmann den Fokus immer auf Projekte, die etwas mit dem heute, hier und jetzt zu tun haben. Er kombiniert gekonnt die Musik vergangener Epochen mit aktuellen Darstellungsformen und macht die Konzerte des JCOM zu eindrucksvollen Erlebnissen für die Zuhörer. Selbstverständlich beschäftigt er sich auch mit ‚vergessenen‘ jüdischen Komponisten, die er als ausdruckstarker Redner in moderierten Konzerten präsentiert.
Daniel Grossmann stammt aus einer jüdisch-ungarischen Familie und wurde 1978 in München geboren, wo er bis heute lebt. Seine Dirigentenausbildung begann er bei Hans-Rudolf Zöbeley, studierte dann in New York an der Metropolitan Opera bei Scott Bergeson und an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Ervin Lukács. Seine Diskographie umfasst Aufnahmen jüdischer Komponisten wie Felix Mendelssohn und Fanny Hensel, Alexander Zemlinsky, Viktor Ullmann, Paul Ben-Haim und Marc Neikrug, sowie Werke von Iannis Xenakis, John Cage und Beethoven.
Als Anerkennung für seine unermüdliche Arbeit der Kulturvermittlung wurde er vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit dem ‚Pro meritis scientiae et litterarum‘-Preis ausgezeichnet.
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Dirigent